Samstag, 12. Mai 2012
Der zunehmende Extremismus in Europa sollte uns ein deutliches Warnzeichen sein. Der Blog Reality Lenses spricht davon, dass extreme politische Gruppierungen allerorts in Europa zulegen, was ich für eine durchaus zutreffende Einschätzung halte. Exemplarisch kann man die ungarische Jobbik, die niederländische Partij voor de Vrijheid (Geert Wilders), die französische Front National oder die aktuelle Situation in Griechenland erwähnen. Tatsächlich haben jene Parteien an den Rändern des politischen Spektrums in den letzten Jahren deutlich an Stimmen gewonnen. Für Österreich sieht die Lage übrigens folgendermaßen aus:


neuwal.com | BMI

Die letzte Nationalratswahl fand hierzulande im Jahr 2008 statt. Nachdem die Legislaturperiode von vier auf fünf Jahre verlängert wurde, werden die nächsten Wahlen aller Voraussicht nach erst 2013 abgehalten. Interessanterweise steht die sozialdemokratische SPÖ stimmenmäßig heute, wenn man den Umfragen Glauben schenkt, wieder in etwa dort, wo sie 2008 stand, während die christlich-konservative ÖVP nach momentanem Stand nicht mehr auf ihre 26 % aus der letzten Nationalratswahl kommt. Bei den Grünen erkennt man einen leichten Aufwärtstrend, das BZÖ - eine Abspaltung der FPÖ - mäandert um die 5 % herum - mal sind es etwas mehr, dann wieder etwas weniger. Markant ist aber der Höhenflug der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei (FPÖ). Seit der letzten Nationalratswahl konnte die FPÖ nach den Wahlumfragen deutlich zulegen und befindet sich heute wieder auf ihrem Höchststand von 1999 unter Jörg Haider. Zwischenzeitlich wurde sie in einzelnen Umfragen sogar als die stimmenstärkste Partei überhaupt gehandelt.

Ob das Aufkeimen extremer Ideen in Europa ein Vorzeichen für bevorstehende Konflikte und Kriege sein könnte, wie es Reality Lenses befürchtet, kann vermutlich niemand ausschließen. Hierzulande blicken dem jedenfalls viele meiner Bekannten durchaus mit Sorge entgegen. Gleichzeitig aber auch mit Zorn gegenüber einer Politik, die verlogen und korrupt ist, sich selbst demontiert und damit den Extremen Tür und Tor öffnet.
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Freitag, 11. Mai 2012
Horst Faas ist gestorben. Die New York Times hat ein paar Worte für diesen großartigen Photojournalisten und Pulitzerpreisträger gefunden. Man kann sich dort auch eine kleine Auswahl seiner imposanten Bilder im Großformat ansehen.
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Freitag, 27. April 2012
Für das Protokoll
»...sie wissen nicht, was sie tun« (Lk 23,34)

(Quelle)


(Quelle)


(Quelle)


(Quelle)

(Abgerufen am 27.4.2012 um 01.20 Uhr)

In diesem Zusammenhang sei auf den Artikel »Ignorance is Strength« von Paul Krugman hingewiesen - die Situation ist hier und dort dieselbe.
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